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    <title>Blog / Fuente Atom</title>
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    <updated>2026-04-16T07:11:23+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Grubenhelden x DHL Express</title>
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                                            DHL Express begleitet Grubenhelden seit der ersten Stunde als Partner. Was beide Unternehmen im Kern verbindet, ist das Engagement für Klima, Umwelt und nachhaltiges Wirken. Deshalb setzen das Ruhrgebiets-Start-up und der Global Player jetzt ein Statement für mehr Nachhaltigke...
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                            <updated>2021-03-19T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">So produzieren wir: fair, nachhaltig, hochwertig!</title>
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                                            Betritt man unser Atelier Gladbeck, wird Kreativität plastisch. Überall Stoffe und Materialien, an den Wänden und auf den Tischen Skizzen und Zeichnungen, in allen Ecken Fotos und Farben, dazwischen Bügeleisen, Laptops, Nähmaschinen. Hier wird Geschichte nicht geschrieben, hie...
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            <title type="text">Grubenhelden x Stauder</title>
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                                            Bereits seit mehr als zwei Jahren pflegen das junge Modelabel Grubenhelden aus Gladbeck und die traditionsreiche Privatbrauerei Jacob Stauder aus Essen eine enge Partnerschaft unter Ruhrgebietsunternehmen – eine Partnerschaft, die nun in einem hochwertig und fair produzierten ...
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                 Da braut sich was zusammen … 
 … denn eine spannende Verbindung wird zu einem modischen Statement – mit dem limitierten Stauder x Grubenhelden Zip-Up Hoodie im typischen Stauder-Grün. 
 Bereits seit mehr als zwei Jahren pflegen das junge Modelabel Grubenhelden aus Gladbeck und die traditionsreiche Privatbrauerei Jacob Stauder aus Essen eine enge Partnerschaft unter Ruhrgebietsunternehmen – eine Partnerschaft, die nun in einem hochwertig und fair produzierten Zip-Up Hoodie sichtbar wird. 
 Der Stauder x Grubenhelden Zip-Up Hoodie ist auf 500 Stück limitiert und wird mit einem Echtheitszertifikat in einer coolen Box, die einem Stauder-Bierkasten nachempfunden ist, versendet - und bereits nach wenigen Stunden war der Hoodie nach dem Launch in der Nacht auf den 22.Januar ausverkauft. &amp;nbsp;  
 „Die Privatbrauerei Stauder ist ein echter Name in dieser Region. Es freut mich wirklich sehr, dass wir als Start-up seit mittlerweile mehreren Jahren mit solch einem Traditionsunternehmen zusammenarbeiten können und dass daraus eine so enge Bindung erwachsen ist“, sagt Grubenhelden-Gründer Matthias Bohm. Er betont: „Ich halte es für enorm wichtig, dass wir im Ruhrgebiet gerade in diesen schwierigen Zeiten zusammenhalten und gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, die hoffentlich auch eine Strahlkraft über die Region hinaus entwickeln werden.“ 
 Die Partnerschaft der beiden Unternehmen wird im Design des gemeinsamen Zip-Up Hoodies deutlich sichtbar: durch das markante dunkle Grün zeigen wir die typische Stauder-Farbe. Das Wappen der Brauerei wird zudem mit klassischen Grubenhelden-Elementen, wie dem original Grubenhemdstoff in der Kapuze, dem Steigerlied in der Innenseite des Kragens und weiteren wertigen Details kombiniert. 
  In der Geschichte des Bergbaus vereint  
 Auf den ersten Blick haben eine 154 Jahre alte Brauerei und ein junges Mode-Start-up nicht allzu viel gemeinsam. Doch wenn man beide Unternehmen genauer betrachtet, erkennt man deutliche Gemeinsamkeiten. Die Wurzeln beider Unternehmen liegen in der Geschichte des Bergbaus. Stauder hätte es ohne den Bergbau nie gegeben. Für Grubenhelden gilt das ebenso. Werte wie Ehrlichkeit, Authentizität und Glaubwürdigkeit spielen eine zentrale Rolle, auch wenn diese Werte auf völlig unterschiedliche Arten ausgespielt werden – im Kern verbinden sie beide. 
 Zeit also, diese Verbindung raus in die Welt zu tragen – und wie ginge das besser als mit einem gemeinsamen modischen Statement? 
 &amp;nbsp;Vor der Kamera standen diesmal Stauder-Mitarbeiterin Marina und der ehemalige Bergmann Christian. 
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                            <updated>2021-01-21T20:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Durch die Wut</title>
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                                            Pünktlich, lächelnd, schlichtes graues Iron Maiden-Shirt, dazu schwarze Cap und Nikes – so erscheint Farhad Nazarinead aka Fard zum Interview. Der 36-jährige Gladbecker Rapper hat sein neues Album NAZIZI nach dreimonatiger Corona-Verspätung vor ein paar Tagen veröffentlicht, d...
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            <title type="text">Man braucht den Tiger im Herzen</title>
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                 Mehr als 44.000 Kilometer ist Christian Keller in seinem Sportlerleben geschwommen. Dafür belohnte der Schwimmer sich in den 1990er Jahren unter anderem mit einer olympischen Bronzemedaille und dem Weltmeistertitel. Heute spult der 48-Jährige noch immer ein straffes Programm ab: In der Freizeit beim Triathlon, in seinem leitenden Job bei der Privatbank ODDO BHF und als TV-Experte fürs ZDF. Im Haldeninterview auf der Zeche Zollverein in seiner Heimatstadt Essen spricht Keller über den Umgang mit Herausforderungen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Christian Keller, 2020 ist ein außergewöhnliches Jahr, das uns alle mit noch nie dagewesenen Situationen konfrontiert. Was waren deine größten Herausforderungen in der Zeit?  
 Das Jahr war für mich und meine Familie komplett herausfordernd. Dadurch, dass ich drei Kinder und einen verantwortungsvollen Job in leitender Funktion bei einer Privatbank habe, habe ich versucht, mich bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen und habe dementsprechend viel aus dem Homeoffice gearbeitet. In diesem Zuge war es für meine Frau Annika und mich ein Riesenspagat, logistisch mit den Kindern alles hinzubekommen – mit Notfallbetreuung, Schulschließung, Kindergartenschließung... Du warst im Prinzip nur damit beschäftigt, den Tagesablauf zu organisieren, dich und die Familie zu schützen. Man hat sich ein Stück weit isoliert. Dadurch ist die Familie noch stärker zusammengewachsen. 
  Als Schwimmer musstest du häufig Herausforderungen meistern. Welche haben sich bei dir besonders eingeprägt?   1993 bin ich Weltmeister geworden. Damals war meine Karriere gerade einmal fünf Jahre alt. Da merkt man erst einmal, wie schwierig es ist, dort zu bleiben – es scheint, als wäre der Weg nach oben einfacher. Denn wenn du einmal einen großen Titel errungen hast, schaut jeder auf dich und du hast automatisch die Favoritenrolle bei jedem Wettkampf als Rucksack mit dabei. Das fand ich persönlich positiv herausfordernd. Wenn ich meine 16 Jahre ohne Unterbrechung in der Schwimm-Nationalmannschaft betrachte, war diese Zeit sicherlich auch mit vielen Herausforderungen verbunden. Du musst deinen Tagesablauf perfekt organisieren, zu Beginn mit Schule und Sport, später mit Beruf und Sport. 1992 habe ich das Abitur abgeschlossen und mich eine Woche später für die Olympischen Spiele qualifiziert. Themen wie Dopingkontrolle, Sponsoren, Freundin, Familie und Presse kamen hinzu – dieser ganze Druck, den man hat. Ich hatte nie einen Manager, war aber immer drauf erpicht, zu wissen, was mit meinem Namen, mit meiner Vermarktung und meinen Möglichkeiten passiert. Das hat Ressourcen gekostet, aber ich hatte bedingungslose Unterstützung durch meine Eltern. Ich glaube, ich war in der Schwimm-Nationalmannschaft der einzige 28-jährige Arbeitnehmer, der noch zu Hause gewohnt hat – allerdings in einer eigenen Wohnung. Insofern konnte ich mich mit meinem Trainer Horst Melzer auf die Wettkämpfe und auf das Training konzentrieren. 
  Was war die schwierigste Situation, mit der du umgehen musstest?   Ich hatte 1997 einen Anlauf mit einem Manager gewagt, der mich vermarkten sollte. Da habe ich eine Bruchlandung erlebt, die sogar in einem Gerichtsverfahren mündete. Einen Prozess zu führen ist neben all diesen anderen Dingen schwierig und herausfordernd. Insofern war das eine sehr negative, aber auch eine sehr wertvolle Erfahrung. Und was man auch nicht vergessen darf: Man versucht ja immer, die emotionale Balance hinzubekommen – auf der einen Seite seinen Sport auszuüben, auf der anderen Seite aber auch mal eine Freundin zu haben. Eine relativ lange Beziehung ist letztlich aufgrund meiner sehr eingeschränkten zeitlichen Ressourcen zu Ende gegangen. Da hatte ich sehr dran zu knabbern und dann ist auch der eine oder andere Wettkampf nicht so gut gelaufen. Es war auch schwierig, meine Freunde zu sehen. Mit der Disziplin und dieser Fokussierung, nicht Fünfe gerade sein zu lassen, sondern jeden Morgen um 5.15 Uhr aufzustehen, um vor der Schule oder vor der Arbeit zu trainieren, kommen ganz wenige Menschen klar. Um 21.21 Uhr war Bettruhe angesagt. Daran sind viele Beziehungen kaputt gegangen. 
  Gibt es im Positiven ein besonderes Highlight, das du herausheben würdest?   Insgesamt machen mich die gut 16 Jahre von 1988 bis Anfang 2005 stolz. In diesem Zeitraum habe ich fast alle internationalen Ereignisse mitgemacht, bin Aktivensprecher gewesen und darüber zu meiner Tätigkeit als ZDF-Experte gekommen. Möchte man einen Einzelerfolg herausstellen, dann ist das sicherlich die Bronzemedaille bei Olympia mit der 4 x 200 Meter Freistilstaffel 1996 in den USA in Atlanta. Das war ein riesiges Highlight. Außerdem war die Schwimm-WM in Barcelona 2003 ein emotionaler Erfolg. Mit der Kraulstaffel haben wir dort Bronze gewonnen. Australien mit Ian Thorpe und die Amerikaner mit Michael Phelps waren unschlagbar und danach galten die Italiener als Favorit auf Platz 3. Durch einen unfassbaren Teamspirit haben wir es geschafft, uns durchzusetzen. Auch mein Karriereende war positiv. In Essen gab es das noch nie, dass ein Sportler im Ratssaal der Stadt verabschiedet wurde. Dr. Reininger, damals Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, der Vorsitzende der Jungen Union, der ja heute Oberbürgermeister ist, waren unter anderem im Rathaus dabei. Insgesamt sind 400 Menschen gekommen, um mich zu verabschieden. Dass mir so eine Ehre zuteil wurde, hat mich sehr stolz gemacht. 
 Wie schwer fiel es dir, deine Karriere 2004 zu beenden?  Überhaupt nicht, denn ich hatte ja immer einen dualen Karriereweg. Zum Ende hin war ich echt müde, was den Sport anbelangte. Während meiner Karriere bin ich mehr als 44.000 Kilometer geschwommen – zum Vergleich: Der Äquator hat eine Länge von 40.075 Kilometern. Das heißt, ich habe in meinem Leben einmal die Welt umrundet, aber nicht irgendwie, sondern mit vielen intensiven Serien, die mit Entbehrungen und Schmerzen verbunden waren. Insofern war ich mental nicht mehr in der Lage, diese Schmerzen zu ertragen, um mich noch mal zu verbessern. Außerdem hatte ich eine neue berufliche Herausforderung bei einer Privatbank und darauf wollte ich mich fokussieren. 
  Irgendwann hast du die Badehose aus- und den Anzug angezogen. Dein Weg aus dem Schwimmbecken in eine Bank – wie war das?   1993 habe ich in Essen eine Ausbildungbei der Deutschen Bank gemacht, weilmich Geld schon immer interessiert hat.Zwölf Jahre lang habe ich versucht, alsschwimmender Banker beides in Einklang zu bringen. Natürlich war das eineDoppelbelastung, aber mir war auchimmer klar, dass es ein Leben nach demSport geben würde. Der Wechsel in dieFinanzbranche ist mir am Ende leichtergefallen, als ich dachte. Wahrscheinlich,weil mich im Sport einige Eigenschaftenvorangebracht haben, die mir jetzt wieder zugute kommen: Fleiß, Disziplin, dieLeidenschaft, für meine Kunden besteLeistungen zu erbringen, und auch einegewisse Bescheidenheit. 
  Wie hast du deine Leidenschaft fürs Schwimmen entdeckt?   Eigentlich ist es Zufall gewesen. Ichkomme aus sehr bescheidenen Verhältnissen und mein Vater ist sehr froh, dassich zu einem Schwimmverein gegangenbin. So konnte er Wasserkosten sparen(lacht). Meine beiden Geschwister, dieauch schon in dem Schwimmverein aktivwaren, waren bereits in einer Talentsichtungsgruppe im Werdener Turnerbund.Beide haben ein gewisses Talent mitgebracht. Da ich bereits im Alter von fünfJahren sehr umtriebig war und ein hohesEnergielevel hatte, war meine Mutterfroh, als Trainer Willi Löbbert fragte, obsie noch ein weiteres Kind habe, dassie mit zum Training bringen könne. Inden Anfängen habe ich dort einmal dieWoche trainiert, habe aber auch nochFußball gespielt und Leichtathletik gemacht. Erst durch meinen ersten großenErfolg im Alter von 15 Jahren, als ichgleich dreimal deutscher Jugendmeistergeworden bin, habe ich mich auf dasSchwimmen fixiert. 
  Als du Weltmeister wurdest, warst du 21 Jahre alt. Wie hast du es empfunden, als junger Mensch eine gewisse Berühmtheit zu erlangen?   Das war schon Wahnsinn. Ich wurde praktisch über Nacht regional bekannt. Damals gab es noch kein Internet, die Welt war ganz anders als heute. Daher würde ich nicht sagen, dass ich prominent oder ein Star war. Der Fokus war regionaler. Aber ich wurde schon auf der Straße angesprochen und habe es damals genossen, bekannt zu werden. 
  Mit 16 Jahren in der Nationalmannschaft hältst du einen alleinigen Rekord. Was hat dich zu solch  einer konstant starken Leistung angetrieben?   Es war die intrinsische Motivation, zu schauen, was ich aus meinem Körper herausholen konnte. Allerdings hatte ich schon nach den Olympischen Spielen in Sydney 2000 überlegt, meine Karriere zu beenden. Das waren die tollsten Olympischen Spiele überhaupt. Damals war ich 28 Jahre alt, hatte dreimal an Olympia teilgenommen und merkte schon ein bisschen die Müdigkeit. Ich habe mich mit Sandra Völker ausgetauscht, die ebenfalls eine sehr erfolgreiche deutsche Schwimmerin war. Sie sagte mir, dass sie noch vier Jahre weitermacht. Also habe ich überlegt, auch noch mal vier Jahre dranzuhängen, habe mit meinen Sponsoren gesprochen, die sich ebenfalls vorstellen konnten, mich weiter zu begleiten. 
  Bereits als Aktiver bist du über Sport und Beruf hinaus karitativ und als Aktivensprecher sehr engagiert gewesen. Woher hast du die Energie dafür genommen?   Auch das ist intrinsische Motivation. Man braucht zum einen die körperlichen Voraussetzungen, Leistung bringen zu können, aber auch den Willen, das zu tun. In dieser Gemengelage braucht man den Tiger im Herzen, um sich durchzukämpfen und weiterzumachen. Aufgeben ist keine Option. Das hat im Sport schon zu dem einen oder anderen überraschenden Erfolg geführt, so auch bei mir. Zielstrebigkeit ist in meinem Herzen verankert. Ich möchte meine Ziele so effizient und schnell wie möglich erreichen. Es war eine Energieleistung, die einfach in meinem Körper drinsteckt. Heute versuche ich anderen Menschen von meinem Glück etwas zurückzugeben, speziell Kindern unter anderem über den Verein Förderturm e.V. im Essener Norden. 
  Energieleistung ist ein gutes Stichwort. Nach deinem Karriereende bist du im Marathon und Triathlon an den Start gegangen. Brauchst du den Reiz des Wettkampfs?   Du musst heutzutage zum Ende der Karriere den Körper von der Droge Sport entwöhnen. Das geht nicht von heute auf morgen. Ich sage gerne: „Dort, wo der Leistungssport anfängt, hört der gesunde Sport auf.“ Daher habe ich mich zum Karriereende kardiologisch begleiten lassen. Es stellte sich heraus, dass mein Herz größer und mein Herzmuskel dicker ist als bei anderen Menschen. Also sollte ich meinen Körper sukzessive entwöhnen, ausdauerleistungsmäßig etwas machen mit gewissen Belastungsspitzen. 
  Warum hast du die Sportart gewechselt?   Ich hatte einfach keine Lust, wieder ins Schwimmbad zu gehen und habe daher nach Alternativen gesucht. So bin ich zum Marathon gekommen. Die erste Laufeinheit war eine Katastrophe. Nach nur zehn Minuten hatte ich als Schwimmer einen Wadenkrampf und hatte drei Tage lang Muskelkater. Von meinen 90 Kilogramm Körpergewicht waren durch das Schwimmtraining 80 Prozent im Oberkörper und nur 20 Prozent in den Beinen. Das musste ausgeglichen werden, sonst lastet bei jedem Schritt das achtfache Gewicht auf Hüfte, Beinen, Knien und Füßen. 
  Und wie kamst du dann zum Triathlon?   Einmal habe ich für den Essener Herbstmarathon trainiert und musste zweimal um den Baldeneysee laufen. Ich bin im strömenden Regen gestartet und habe meinen Lauf im strömenden Regen beendet. Danach war für mich klar, dass ich das nicht noch einmal machen wollte. Ein guter Freund von mir ist Triathlet und ihm bin ich dann gefolgt. In den Anfängen habe ich die olympische Distanz bestritten und dann auch die Mitteldistanz. Dabei habe ich für mich gemerkt, dass mir eine vierstündige Belastung nicht liegt. Daher starte ich heutzutage nun nur noch in der Sprintdistanz. 
  Dem Schwimmen bleibst du weiterhin TV-Experte erhalten. Wie fühlt sich dieser „Seitenwechsel“ an?   Ich bin dem ZDF sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, dem Zuschauer meine Lieblingssportart näherzubringen. Es tat schon weh, dass die deutschen Schwimmer 2012 in London und 2016 in Rio keine Medaille geholt haben. Das gab es 44 Jahre lang nicht. Es ist sehr schwierig, zu kommentieren, wenn der Erfolg ausbleibt. Dennoch weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung als Sportler, wie schlimm es ist, wenn dann noch einer draufhaut. Es ist für einen selbst schon schlimm genug. Daher versuche ich, so objektiv wie möglich zu berichten, ehrlich zu sein, ohne verletzend zu werden. Umso schöner ist es, wenn man wie im letzten Jahr in Südkorea Florian Wellbrock im Wasser hat, der Weltmeister wird und man das kommentieren darf. Nun haben wir mit Florian Wellbrock, Sarah Köhler und hoffentlich auch mit Jessica Steiger wieder mehrere Athleten mit Medaillen-Chancen. 
  Wie sieht der Arbeitsalltag eines TV-Experten aus?    Man muss schon sagen, dass es harte Arbeit ist. Wenn man teilweise bis nachts gearbeitet hat, muss man morgens früh wieder in der Schwimmhalle sein, um die Vorläufe anzuschauen. Man hat wenig Schlaf, arbeitet teilweise 14 Stunden am Tag. Dabei die Dinge inhaltsstark und rhetorisch gut rüberzubringen, immer genau auf das Kamerabild abgestimmt, erfordert Fokus und Konzentration. Eine gewisse Leichtigkeit in der Moderation kann man nur dann transportieren, wenn man sich wirklich mit Akribie vorbereitet. Man muss Wettkämpfe und Zeiten aus dem Kopf abrufen können, um direkt eine Einordnung vornehmen zu können. Inzwischen mache ich das seit 15 Jahren fürs ZDF und weiß es sehr zu schätzen. Man ist in einer ausgebuchten Halle, hat die besten Plätze und kann kommentieren. Das macht bei aller Anstrengung viel Spaß. Daher drücke ich uns allen die Daumen, dass Tokio nächstes Jahr klappt. 
  Wie stehst du zu der Idee, Olympia 2032 nach Deutschland zu holen?   Anfang der 2000er Jahre ist es nicht gelungen. Aktuell gibt es ernsthafte Bestrebungen einer Privatinitiative um Sportmanager Michael Mronz, die Olympischen Spiele 2032 an Rhein und Ruhr zu holen – in eine Metropole, in die die Spiele hingehören. Die Menschen in NRW wollen Sport und ein Großereignis. Rund 80 Prozent der Sportstätten sind bereits vorhanden, weswegen das Thema nachhaltig und kostengünstig ist. Wir brauchen lediglich die Infrastruktur. Wenn die Spiele kommen würden, wäre das eine riesige Chance, das Ganze noch mehr anzuschieben: die innerstädtischen Verbindungen, den Ausbau der Autobahnen und des Nahverkehrs. Nachdem ich schon auf allen Kontinenten der Welt gewesen bin, wäre es Wahnsinn, Olympia vor der Tür zu erleben. Zudem wäre es eine riesige Chance für uns Deutsche, uns nach einer Fußball-Weltmeisterschaft weltoffen zu zeigen. 
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                            <updated>2020-12-23T16:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Das andere Motiv</title>
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                 Ob am Spielfeldrand beim Fußballzweitligisten VfL Bochum. Ob auf Tour mit Revolverheld, Joris oder Johannes Oerding – Tim Kramer lebt zwei große Träume gleichzeitig. Zu verdanken hat er das seiner Kamera. „Das ist die Daseinsberechtigung“, sagt der Bochumer Fotograf und lächelt. Dabei war sein Weg neben die Plätze und hinter die Bühnen alles andere als vorgezeichnet. 
 Wie so oft im Leben sind es die Kombinationen aus Zufällen und Hartnäckigkeit, die einen ans Ziel bringen. Als gelernter Bürokaufmann verbringt Tim Kramer seine Zeit am Schreibtisch. Doch er spürt irgendwann: „Das Büro und ich – wir werden keine Freunde mehr.“ Nebenbei ist er allerdings ständig mit der Kamera unterwegs, seiner eigentlichen Leidenschaft. 
 Und er ist schon immer Fußballenthusiast. Zwar reichte es nicht für auf dem Platz, aber er verehrt diesen Sport und seine Kultur. Mit Gleichgesinnten betreibt er ein Forum für Fußballgrafiken, lange bevor dies zum Social-Media- Trend wird. Als Bochumer ist er natürlich VfL-Fan; er selbst spricht in diesem Zusammenhang eher von Liebe. Kramer merkt: Er will Teil dieser Welt sein, Teil des Fußballs. Diese Idee bleibt immer im Hinterkopf, und irgendwann lernt er den Stadionsprecher des Wuppertaler SV kennen, der wiederum wen kennt und was regelt – und am Ende fotografiert Kramer bei einem Gastspiel seiner Bochumer in Wuppertal. Es ist seine Chance und er nutzt sie. Dem Club gefallen die Bilder, sie starten ein Kalender-Projekt. Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Der 33-Jährige ist inzwischen der Haus- und Hoffotograf des VfL, bekommt viele andere Foto-Jobs im Fußball. 
 Dann die Musik. Das ist das zweite Feld, das Tim Kramer schon immer fasziniert hat. „Aber als Junge aus Bochum ohne Berührungspunkte mit der Szene war es echt schwierig, dort reinzukommen“, erinnert er sich. „Ich habe Mails geschrieben wie ein Bekloppter.“ Irgendwann bricht ihm ein sichergeglaubter Termin weg, er ist genervt, schreibt aus der Emotion heraus eine weitere Mail, diesmal an die Hamburger Band Revolverheld, die ihr Abschlusskonzert in Bochum gibt. Tatsächlich klingelt kurze Zeit später sein Telefon, er könne kommen und die Band an dem Abend begleiten. 
 Die Jungs sind Fußballfans und ihnen gefallen seine Fotos. An dem Abend stellt er sich gut an. Ein paar Tage vergehen, dann klingelt das Telefon erneut. Er soll die Band beim MTV-Unplugged in Hamburg begleiten. Kramer denkt: Besser wird es nicht mehr. Und er täuscht sich. Denn nun öffnet sich die sprichwörtliche Tür – er geht hindurch und wird heute unter anderem von Joris über Michael Patrick Kelly bis Johannes Oerding für Touren, Konzerte und Jobs gebucht. Unter anderem. Diese Mail an Revolverheld, das sagt er heute – rund sieben Jahre später – hat sein Leben „komplett umgekrempelt“. Seinen Bürojob hat er schon lange an den Nagel gehängt. Er arbeitet an der Ruhr-Universität Bochum in der Hochschulkommunikation und eben als Fotograf unter dem Namen „Tremark“ in den Stadien und Hallen und Arenen, exakt so, wie er es sich immer gewünscht hat. 
 Kramer ist ein freundlicher, ruhiger, reflektierter Mensch. Es wird sicher Leute geben, denen man diese illustre Kundenliste im Gespräch unangenehm anmerken würde. Wenn der Bochumer aber über seine Arbeit spricht, hört man echte Dankbarkeit und aufrichtige Begeisterung: dafür, dass ihn sein Weg dorthin geführt hat, wo er jetzt ist. Und für all die Momente, die er erlebt und festhält. Das ist sein Antrieb – hinter die Kulissen zu schauen, sich sein eigenes im wahrsten Sinne des Wortes Bild zu machen und auch mal woanders hinzuschauen als alle anderen. Das macht seine Fotos aus, das hat viel mit Stimmung, mit Atmosphäre zu tun. Mit kleinen Beobachtungen und scheinbar unbedeutenden Szenen am Rande. Zum Beispiel beim Fußball: „Ich kann oft gar nicht das fotografieren, was andere können. Deshalb versuche ich, das Motiv zu erwischen, das die anderen Fotografen vielleicht nicht haben und auch mal links und rechts zu schauen“, erklärt er. „Ich lege den Fokus gerne auf andere Dinge. Da kommen ja ganz viele Geschichten zusammen in einem Stadion oder bei einem Konzert. Die Frage, warum gehen Menschen dorthin? Das alles finde ich mega spannend.“ 
  Alle Bilder:&amp;nbsp; © Michael Schwettmann   
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                            <updated>2020-12-23T16:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein Teil der Geschichte</title>
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                 Offen, ehrlich und direkt – so werden die Menschen im Ruhrgebiet beschrieben. Von diesem Schlag ist auch Bergmann Dirk Schoroth. Er begrüßt die Kunden im Freiraum, dem Sitz der Grubenhelden in Gladbeck, mit einem herzlichen „Glückauf“. Ohne Schnörkel ergibt sich mit dem 50-Jährigen ein sehr nettes Gespräch. Er teilt seine Geschichten aus 33 Jahren unter Tage so lebendig, als hätte man selbst an seiner Seite „geknüppelt“, wie er selbst sagt. Der Vater einer 23-jährigen Tochter gehört seit Mai 2019 zum Team Technik bei den Grubenhelden. 
 Dirk Schoroth begann 1986 seine Lehre zum Bergmechaniker auf der Schachtanlage Prosper-Haniel in Bottrop, seiner Heimatstadt. Nach der Lehrzeit wechselte er in den Abbau und war in den Hobel- und Walzenbetrieben tätig, 2009 wurde er zum Aufsichtshauer befördert und blieb sein gesamtes Berufsleben vor Kohle und immer auf dem gleichen Pütt. „Das war mein Leben“, sagt er rückblickend, wenn er von den bis zu Sieben-Tage-Wochen berichtet. „Du hast mit den Kumpeln mehr Zeit verbracht als mit deiner eigenen Familie. Bis zu zehn Stunden am Tag, auch am Wochenende.“ Dirk war außerhalb seiner eigenen Schichten als Mitglied der Grubenwehr im Ernstfall weiter für seine Kollegen vor Ort. Er erinnert sich an den Moment, als er selbst Hilfe benötigte: „Wir haben gegessen und ich habe mich an einem Stück Apfel verschluckt. Das Licht am Ende des Tunnels konnte ich schon sehen, bis mich geistesgegenwärtig ein Kumpel packte und von hinten um meinen Brustkorb zudrückte. Wäre ich alleine gewesen …? Das zeigt, egal wie hart die Arbeit war – es war dreckig, nass, staubig, warm und laut – die Kameradschaft war einmalig. Du warst eins!“, schwärmt er. 
 Prosper-Haniel war das letzte Deutsche Steinkohlebergwerk. Die letzte Kohle wurde im September 2018 gefördert, einen Monat später war auch für Dirk Schichtende. Gemeinsam mit wenigen Hundert Kumpeln raubte er das letzte Kohlerevier. Er gehörte zur Frühschicht, die den Kohlehobel demontierte, der heute blau und weiß lackiert auf dem Arenaring der Veltins-Arena auf Schalke steht – in Erinnerung an den Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet. „Ich war traurig, aber auch froh, dass es für mich gereicht hat“, blickt er heute auf die bewegende Zeit zurück. Nach kurzer Freizeitphase ist er nun in der Anpassung, was sich zunächst wie Urlaub angefühlt hat. Aber irgendwann wurde es langweilig und auch seine Lebensgefährtin meinte, es würde Zeit, dass er wieder was tut. Über Kumpel Christian, der für die Grubenhelden arbeitet, kannte er die Klamotten schon seit längerer Zeit. Ihm war klar, sollte sich Gründer Matthias Bohm für ihn entscheiden, würde er sofort dort anfangen. Heute nennt Matthias ihn „die gute Seele“ der Grubenhelden. Dirk unterstützt das Team Technik, das alles versucht so gut es geht umzusetzen, „was Matthias sich von heut‘ auf morgen in den Kopf gesetzt hat“. 
 Dirk kommt dabei zu Gute, dass er auch als Bergmann unter Tage immer schnell auf veränderte Situationen und Aufgaben reagieren musste. „Du hattest keinen Plan, den du abarbeiten konntest“, sagt er und gibt zu, „dass auch heute gelegentlich geprutscht wird.“ Wer Bergleute kennt, weiß aus eigener Erfahrung, dass auf ihre Arbeit immer Verlass ist – und das schätzen auch die Grubenhelden. Als Bergmann hat Dirk vor seiner fachspezifischen Ausbildung für den Untertagebetrieb alles Handwerkliche erlernt und sich im Berufsleben angeeignet, von dem das junge Unternehmen nun profitiert. „Nur dass ich heute statt Kohle abzubauen beispielsweise Garderoben für einen Pop-up-Store baue“, schmunzelt er. Auch den Shop im CentrO. hat er mit eröffnet und stand in voller Montur in Deutschlands größtem Shopping-Center: „Wir tragen die Geschichte, deren Teil ich bin, weiter. Immer wieder habe ich astreine Gespräche – egal ob mit ehemaligen Bergleuten oder anderen. Das ist eine feine Sache, den Leuten so davon erzählen zu können.“ 
 „Einmal Bergmann, immer Bergmann.“ Die Arbeit bei den Grubenhelden ist für Dirk maßgeschneidert. Er weiß es zu schätzen, so jung, gesund und fit das Leben genießen zu können. Mit seiner Lebensgefährtin, die passenderweise mit Nachnamen Bergmann heißt, tourt er mit seinem E-Bike durch das ganze Ruhrgebiet. Dabei sind Touren bis zu 90 Kilometern keine Seltenheit: „Wir sind immer unterwegs. Hier gibt’s schöne und vor allem grüne Ecken – es muss nicht immer weit weg sein.“ Immer mit dabei ist Dirks Schnupftabak. Er hat nie geraucht, aber um Nase und Kopf freizubekommen und mal kurz dummes Zeug zu quatschen, gönnt er sich gerne eine Prise. „Danach geht die Arbeit auch wieder flotter von der Hand.“ 
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                            <updated>2020-12-21T20:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Dieselkatze meets WESTENERGIE</title>
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                   Antrieb für die Zukunft   
 Als kleiner Marketing-Gag hat es angefangen. Daraus entstanden ist eine Hommage an den Bergbau gepaart mit nachhaltiger Zukunftsorientierung: Die Grubenhelden sind – unterstützt von WESTENERGIE – mit einem elektrischen Streetscooter auf den Straßen des Ruhrgebiets unterwegs. Getauft wurde der umweltfreundliche Transporter auf den Namen Dieselkatze. 
 „Die Dieselkatze war das Transportfahrzeug unter Tage und unsere Dieselkatze ist das Transportfahrzeug, mit dem wir aus Gladbeck heraus all unsere Stores im Ruhrgebiet mit Ware bestücken“, erklärt Grubenhelden-Gründer Matthias Bohm. 
 Dort, wo es staubt, laut und heiß ist, ist die ursprüngliche Dieselkatze zu Hause – eine Einschienen-Hängebahn. In mehr als 1000 Metern Tiefe windet sie sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch die Stollen, transportiert die Kumpel zu ihren Arbeitsplätzen und befördert Material. Angetrieben wird die Dieselkatze durch einen Dieselmotor, der ihr ihren Namen verleiht. Seit dem Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus wird dieses Transportmittel nicht mehr benötigt. 
 Anders bei Grubenhelden: Leise und emissionsfrei sind sie mit ihrer Dieselkatze seit einiger Zeit auf den Straßen der Metropole Ruhr unterwegs und beziehen den Strom dafür von ihrem Energiepartner WESTENERGIE. Das Essener Unternehmen sichert die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen. Das Fahrzeug ist dunkel beklebt, auf der Rückseite ist ein Schachteingang zu sehen. Somit bekommt die moderne E-Mobilität, auf die das Startup zurückgreift, einen nostalgischen Anstrich und einen nostalgischen Namen. 
 „Wenn ein Bergmann den Namen Dieselkatze hört, erkennt er sofort den Zusammenhang“, sagt Bohm. „Jeder andere fragt sich, warum ein elektrisch betriebener Streetscooter den Begriff Diesel in seinem Namen trägt.“ Und schon beschäftigt er sich mit einem weiteren Stück Bergbaugeschichte. 
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            <title type="text">Gegen Widerstände und Wahrscheinlichkeiten</title>
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                                            Fünf Jahre ist es her, dass Gerald Asamoah seine Karriere mit einem Gänsehaut-Abschiedsspiel vor 60.000 Fans auf Schalke beendet hat. Langweilig ist ihm seitdem nicht geworden. Als Manager lenkt er die Geschicke der U23 des FC Schalke 04 und ebnet Talenten den Weg in den Profi...
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